Die Objekt- und Unterlagenprüfung – oder das Gedächtnis des Gebäudes

Bei der Objekt- und Unterlagenprüfung wollen Investoren verstehen, was bisher passiert ist und sich auf den heutigen Wert oder die zukünftige Bewirtschaftung auswirkt. Generell gilt: Je mehr Unterlagen und Information Sie bekommen, desto besser kann das Investment eingeschätzt werden.

 

Benötigte Unterlagen

Folgende Unterlagen sollten Sie unbedingt vom Makler / Verkäufer anfordern:

  • Grundbuchauszug
  • Bauunterlagen (Karten, Pläne)
  • Technische Objektunterlagen (z.B. Schlüsselpläne, Anschlusspläne)
  • Energieausweis
  • Gutachten (immer lediglich ein Hinweis, speziell wenn vom Verkäufer beauftragt)
  • Versicherungen
  • Denkmalschutz
  • Erschließungssituation (Infrastruktur)
  • Sanierungsgebiete
  • Neubauvorhaben
  • Altlastenproblematik
  • Urheberrechte
  • Spezialfall Eigentümergemeinschaften

 

Allgemeine Prüfungen

Darüber hinaus bietet sich an, allgemeine Prüfungen der Situation zu machen.

  • Bewohnerstruktur (Informationen zu Mietern & bestehende Mietverträge)
  • Liste der Wohnungsausstattungen & Reparaturen
  • Höhe der hinterlegten Mietkautionen
  • Allgemeine Objektprüfung vor Ort
  • Einschätzung des Umfeld

Bei Bestandsimmobilien zusätzlich:

  • Fotodokumentation (Stand bei Übernahme)
  • Fotodokumentation bei allen Umbauten (Änderungen nachvollziehbar machen)

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