Renditeboost durch Optimierung von Immobilien

Jedes (potentielle) Kaufobjekt und alle vorhandenen Objekte müssen regelmäßig und systematisch auf Einnahmen- und Wertsteigerungspotentiale geprüft werden. Maßnahmen zur Optimierung sind extrem wichtig, die Prüfung dieser kann nicht unbedingt delegiert werden und erfordern unternehmerische Kreativität. Hilfreich sind Prämien als Incentive für den Verwalter für Tipps oder gegenseitige Analyse des Portfolios mit einem Partner-Investor. Die Umsetzung sollte an Dienstleister delegiert werden.

 

Klassische Fälle

  • Mietanpassungen (Vergleich der derzeitigen Mieten mit dem Mietspiegel)
    ▶ Davor positive Signale (optische Verschönerungen) setzen und Akzeptanz erhöhen
  • Nachvermietungen (für bereits vom Mieter unentgeltlich genutzte Einrichtungen wie Küchen, Keller, Werkstätten, Garten, Stellplatz)
    ▶ Risiko bei Rückgabe der Objekte aufzeigen oder Nutzung einstellen
  • Zusatzvermietungen (für bisher nicht genutzte Teile wie Dachflächen durch Solaranlagen oder Antennen, Mauern durch Werbung, Nutzflächenerweiterung durch Balkone oder Dachgeschoßausbau in Städten)
  • Grundstücksabtrennung (Verkauf oder Vermietung an Nachbarn, Verpachten an Landwirte)

Bei allen Optimierungsmöglichkeiten müssen die Kosten den zusätzlichen Einnahmen gegenübergestellt werden.

 

Große Potentiale heben bei Problemimmobilien

Immobilieninvestoren benötigen Problemlösungskompetenz und emotionale Resilienz bei Problemen. Generell gilt, dass die Investitionen mit dem stärksten Effekt auf den Wohlfühlfaktor priorisiert werden sollten.

 

Klassische Fälle

  • Schwierige Wohnungsvermietung
    ▶ Bieten Sie Mietern einen Zusatznutzen wie Küchen, Internetanschluss, Parkplatz, Keller/Lagerräume oder andere Inklusiv-Ausstattung.
  • Unattraktive Erdgeschosswohnungen
    ▶ Gute Beleuchtung (heller), Terrasse
  • Geringer Mietertrag
    ▶ Kosten senken und Einnahmen erhöhen (zB durch Gartenparzellen, Kellervermietung)
  • Optisch unattraktives Objekt
    ▶ Gezielte Verschönerungsmaßnahmen (Fußbodenbeläge, Wände, Türen, Abstellkammern und Wirtschaftsräume schaffen, Bäder und Badausstattung)
    Achtung: Kernsanierungen sind komplex und schwer kalkulierbar (hohe Zeit- und Kostenrisiken)
  • Hoher Energiebedarf
    ▶ Energetische Sanierung und 11% der Kosten auf Mieten umlegen